Tierquälerei – was tun?

Was ist zu tun, wenn man Zeuge von Tierqual wird?

Wenn du Zeuge von Tierquälerei wirst und den Eindruck hast, dass Gefahr in Verzug vorliegt, dann schreck nicht davor zurück die Polizei aufzusuchen. Fälle von Gefahr in Verzug sind beispielsweise:

  • Ein verhungerndes oder verdurstendes Tier
  • Massive Gewalteinwirkung
  • Ein im Auto gefangener und stark hechelnder Hund bei heißen Außentemperaturen

Kontaktiere in diesen Fällen bitte zusätzlich auch die Behörden und erkundige dich am besten nach ein paar Tagen , was in deinem Fall unternommen worden ist. In Wien ist die zuständige Behörde die MA60, in den anderen Bundesländern handelt es sich um eine zuständige Bezirksverwaltungsbehörde. Dort ist nach dem Amtstierarzt zu fragen. Zu informieren wäre zusätzlich die jeweilige Tierschutzombudsstelle (jedes Bundesland hat eine andere), auch die nächstgelegenen Tierschutzvereine können helfen.

Unser Team steht dir tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite. Unser Tiernotruf ist unter  +43 1 699 24 80 erreichbar – nicht nur während unserer Öffnungszeiten, sondern auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Rechtliche Novellen für den Tierschutz

Tierschutz Austria hat die bis jetzt geplanten Novellen unter die Lupe genommen. Unser Fazit: Es bedarf noch einige Verbesserungen, damit diese Gesetze tatsächlich den versprochenen Tierschutz gewährleisten. Hier ein Überblick über unsere wichtigsten Punkte:

Einheitliche Lebensmittelkennzeichnung statt Siegeldschungel

Durch die unglaubliche Vielzahl verschiedenster Label, ist es für VerbraucherInnen schwer beim täglichen Einkauf einen Überblick, über die Haltungsbedingungen der Tiere zu behalten. Auf jeder Verpackung ist von glücklichen Tieren, höchster Qualität oder Nachhaltigkeit zu lesen. Leider stecken dahinter meist nur geschickte Marketingstrategien der Hersteller, die Tiere selbst sehen weder grüne Wiesen, noch Sonnenschein.

Interview mit Tierethiker Prof. Winkelmayer: Tierschutz bei der Jagd?

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer hat das Bundes-Jagdgesetz-Volksbegehren mitinitiiert, ist ehemaliger Jäger, pensionierter Amtstierarzt und Veganer. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich intensiv mit Tierethik und Tierschutz. Wir haben ihn gefragt, was das Volksbegehren WIRKLICH fordert und wie wir in Zukunft mit unseren Mitlebewesen umgehen sollten. Das und mehr hier!

Zum Newsletter anmelden Newsletter schließen