Streuner im Urlaub – die wichtigsten Tipps!

Auf dem Weg zum Strand begegnen uns streunende Hunde und Katzen. Intuitiv möchten wir uns den Tieren nähern und helfen, doch dieser erste Impuls ist häufig nicht der richtige. Wie man richtig handelt, haben wir hier für Sie zusammengefasst!

Urlaubszeit ist Streunerzeit

Die wichtigsten Tipps zum Umgang mit streunenden Katzen und Hunden im AuslandsUrlaub

 

  1. Tiere nicht füttern oder streicheln! Je näher sich Menschen und streunende Tiere kommen, desto eher entstehen Konflikte.  Oft bedeutet menschliche Nähe für Streuner daher mehr Schaden als Nutzen. Ein „aufdringlicher“ Hund, der durch regelmäßiges Füttern an einen Ort gelockt wurde, kann zum Beispiel andere Urlauber:innen oder Ansässige verärgern. Eine zusätzlicher Fütterung sorgt außerdem unter Umständen zu einer verstärkten Vermehrung der Tiere und damit zu einer noch größeren Streunertiere-Population.
  2. Nur wenn ein Tier eindeutig krank oder verletzt ist, ist es sinnvoll, aktiv zu werden. Aktiv werden heißt dabei nicht, das Tier selbst zu pflegen oder an einen anderen Ort zu transportieren. Es gilt immer, dass der Kontakt zwischen Menschen und Tier möglichst gering gehalten oder besser ganz vermieden werden sollte – zum Wohle des Tieres!
  3. Aktiv werden durch Informationssammlung: Versuchen Sie zunächst in den umliegenden Geschäften herauszufinden, ob das Tier eine:n Besitzer:in hat. In der Regel kennen die lokalen Menschen die Streunertiere und können unter Umständen helfen. Sollte es keine Halter:in geben oder ist dieser nicht zu erreichen, kontaktieren Sie bitte die örtlichen Tierschutzstellen.
  4. Helfen Sie, indem Sie lokale Expertinnen und Experten kontaktieren: Ist das Tier eindeutig hilfsbedürftig, recherchieren und kontaktieren Sie am besten den örtlichen Tierschutzverein via Telefon, E-Mail oder Facebook. Beschreiben Sie das Tier möglichst genau, am besten mit Foto und Angabe zum Ort, wo es sich befindet.
  5. Tiere nicht nach Hause nehmen: Denn hier verstößt man in den meisten Fällen gegen gültige Gesetze, zum Beispiel zum geforderte Impfstatus oder Mindestalter für die Einfuhr. Viele Streunertiere tun sich zudem mit menschlicher Nähe sehr schwer und fühlen sich z.B. in der Stadt, in der Wohnung oder im Büro unwohl. Viele können dies nur schwer bis gar nicht lernen.
  6. Selbst Aufklärung betreiben: Dort, wo es viele Straßentiere gibt, besteht meist ein dringender Aufklärungsbedarf. Wann immer es passt, empfiehlt es sich, mit anderen Urlauber:innen ins Gespräch zu kommen und auf den richtigen Umgang mit Streunern hinzuweisen.

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