Tauben richtig füttern

Zoonosen – Altbekannt und aktuell wie nie

Rund zwei Drittel aller menschlichen Krankheitserreger sind ursprünglich bei anderen Tieren entstanden, im Laufe der Zeit mutiert und auf den Menschen übergesprungen. Man nennt sie deshalb auch Zoonosen. Übertragen werden Zoonosen entweder durch direkten Kontakt mit Tieren und ihren Fäkalien, über tierische Lebensmittel oder über Zwischenvektoren, wie Zecken oder Mücken.

So geht’s!

Wir setzen uns für ein sinnvolles Taubenmanagement in Wien und eine würdevolle Behandlung dieser Tiere ein. Wusstest du zum Beispiel, das Tauben füttern keineswegs verboten ist, wenn man es richtig macht?

Körner und Samen sind beispielsweise artgerechtes Taubenfutter, das den Tieren in Mengen, die sie sofort aufnehmen können, gegeben werden kann. Artgerechtes Futter sorgt für gesunde Tauben, deren Kot als Dünger für Zier- und Nutzpflanzen verwendet werden kann. Ein weiterer Punkt ist, Tauben ausschließlich auf öffentlichen Grünflächen zu füttern. Das Futter müssen die Tiere unmittelbar aufnehmen, die übrigbleibenden Reste sind anschließend zu beseitigen.

Es ist mittlerweile erwiesen, dass Taubenkot kaum materialschädigend ist (Quelle: TU Darmstadt, Prüfungsbericht 2004) und dass von Tauben keine größeren gesundheitlichen Gefahren ausgehen, als von anderen Vögeln und Tieren auch.

Der Infofolder und das Flugblatt geben einen Überblick und stehen zum Download zur Verfügung.:

Flugblatt

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