Tierquälerei – was tun?

Was ist zu tun, wenn man Zeuge von Tierqual wird?

Wenn du Zeuge von Tierquälerei wirst und den Eindruck hast, dass Gefahr in Verzug vorliegt, dann schreck nicht davor zurück die Polizei aufzusuchen. Fälle von Gefahr in Verzug sind beispielsweise:

  • Ein verhungerndes oder verdurstendes Tier
  • Massive Gewalteinwirkung
  • Ein im Auto gefangener und stark hechelnder Hund bei heißen Außentemperaturen

Kontaktiere in diesen Fällen bitte zusätzlich auch die Behörden und erkundige dich am besten nach ein paar Tagen , was in deinem Fall unternommen worden ist. In Wien ist die zuständige Behörde die MA60, in den anderen Bundesländern handelt es sich um eine zuständige Bezirksverwaltungsbehörde. Dort ist nach dem Amtstierarzt zu fragen. Zu informieren wäre zusätzlich die jeweilige Tierschutzombudsstelle (jedes Bundesland hat eine andere), auch die nächstgelegenen Tierschutzvereine können helfen.

Unser Team steht dir tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite. Unser Tiernotruf ist unter  +43 1 699 24 80 erreichbar – nicht nur während unserer Öffnungszeiten, sondern auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Fuchs Rosi

Fur Free Europe – das pelzfreie Europa ist in Sicht

Tierschutzorganisationen kämpfen seit Jahren gegen die Missstände in der Pelzzucht. Nun könnte die Europäische Bürgerinitiative Fur Free Europe der Pelzbranche endlich den Garaus machen. Was sich in der EU tut, warum wir dem Ziel so nahe sind wie noch nie und wieso wir ein pelzfreies Europa brauchen – HIER!

Billigfleisch und Klimakrise

Wenn man den Menschen außen vor lässt, sind mittlerweile ca. 96 % der landlebenden Säugetiere Nutztiere, Wildtiere hingegen, machen nur noch 4 % aus [1]. Trotzdem boomt die Massentierhaltung. Wir erklären, wie Billigfleisch von heute, das Klima von morgen zerstört und was dagegen getan werden kann.

Kastration von Streunerkatzen im Tierschutzhaus Vösendorf. 6. – 8. März 2026

In Österreich nehmen freilebende Katzenpopulationen in manchen Regionen stark zu. Diese Tiere sind verwildert und ohne engen Kontakt zu Menschen aufgewachsen. Aufgrund ihrer ausgeprägten Scheu bleibt das Leid vieler Streunerkatzen oft verborgen. Gleichzeitig zählt ihre unkontrollierte Vermehrung zu den größten Tierschutzproblemen des Landes.

Gutachten: Goldschakal-Jagd verstößt gegen EU-Recht!

Die Forschungsgemeinschaft Lanius und das Volksbegehren für ein Bundes-Jagdgesetz haben ein Gutachten über die rechtliche Stellung des Goldschakals in Österreich in Auftrag gegeben. Die wichtigsten Erkenntnisse und was sie für Österreichs Politik und Jagd bedeuten – Hier!

Zum Newsletter anmelden Newsletter schließen