Zittern um weitere Kostensteigerungen

Die Inflation verschont auch unser Tierheim in Vösendorf nicht.

Seit Monaten wütet die Inflation ungehemmt in Österreich und auch unsere Tierschutzorganisation bleibt nicht verschont. Das größte Tierschutzhaus auf dem rund 4 Hektar großen Gelände in Vösendorf, das weit über 1.000 Tiere, darunter Hunde, Katzen, Kleintiere, Wildtiere, Nutztiere und Exoten beheimatet, können speziell die Energiepreise schwer gesenkt werden. Aber auch die Abgabeanfragen infolge hoher Kosten für Privathaushalte haben deutlich zugenommen.

Doch nicht nur die Energiepreise erhöhen sich bei uns massiv. Auch Tierfutter erlebt einen hohen Preisanstieg. An viele andere Dinge denkt man gar nicht unmittelbar. Bei Stroh erleben wir zum Beispiel eine Kostensteigerung von über 50 Prozent.

Und diese Entwicklung ist erst der Anfang – viele Kostensteigerungen sind noch gar nicht prognostizierbar.

Doch die Inflation lässt nicht nur bei Tierschutz Austria die Rechnungen in die Höhe schnellen. HaustierbesitzerInnen in ganz Österreich sehen sich ebenfalls täglich mit höheren Preisen konfrontiert. Dadurch kommt es im Tierschutzhaus in Vösendorf schon länger vermehrt zu Abgabeanfragen.

Wir bekommen täglich besorgte Anrufe von TierbesitzerInnen die befürchten, dass sich das Geld in Zukunft vielleicht nicht mehr für ihre Vierbeiner ausgeht. Auch von anderen Tierheimen erhalten wir dieselben Rückmeldungen. Dabei handelt es sich nun um die vierte große Welle an Abgabenanfragen in Folge einer Krisensituation in den letzten zwei Jahren.

Katze