Garten-Vignette

Gemeinsam bauen wir Österreichs längste Igel-Straße.

Du hast einen Garten? Dann mach ihn zum sicheren Zufluchtsort für Igel und andere Wildtiere. Mit einfachen Maßnahmen kannst du viel bewirken und deinen Garten so gestalten, dass Wildtiere Nahrung, Schutz und Ruhe finden.

Trag deinen Garten ein und werde Teil von Österreichs längster Igelstraße. Gemeinsam mit vielen tierfreundlichen Menschen setzt du ein sichtbares Zeichen für mehr Lebensraum direkt vor unserer Haustür. Im Anschluss kannst du unsere Garten-Vignette bestellen. Sie zeigt deiner Nachbarschaft: Hier sind Igel & Co. willkommen. 🦔

Garten jetzt eintragen

Erwecke deinen Garten zum Leben und mache ihn zur Heimat für Igel, Vögel, Insekten und all die anderen Tiere, die zwischen Zäunen, Mauern und versiegelten Flächen immer weniger Platz finden.

Für den Igel bedeutet das oft: kein Durchkommen. Wo Betonsockel unter engen Maschendrahtzäunen verlaufen und dichte Hecken neugierige Blicke fernhalten, endet auch die Reise des stacheligen Gartenhelfers – und damit seine Suche nach Nahrung, Schutz und Paarungspartnern.

Um diese (über)lebenswichtigen Wege für Igel wieder zu öffnen, haben wir die Initiative Österreichs längste Igelstraße ins Leben gerufen. Lass deinen Garten nicht zur Sackgasse werden: Schon mit einem kleinen Durchgang von 13 x 13 Zentimetern im Gartenzaun ermöglichst du dem Igel „freie Durchfahrt“ und rettest so Igelleben.

Trage deinen Garten ein und hol dir im Anschluss die Garten-Vignette! Damit zeigt du, dass Wildtiere in deinem Garten willkommen sind und dass dir Tier- und Artenschutz ein Anliegen sind. Sie steht für Gärten, in denen Tieren ein Rückzugsort geboten wird, ein Platz zum Ruhen und Rasten, zum Nahrung suchen und manchmal auch nur als Zwischenstopp auf der Suche nach einem Partner.

Tipps für einen wildtierfreundlichen Garten

Damit Gärten für Igel nicht zur Sackgasse werden, braucht es oft nicht viel. Schon mit einfachen Maßnahmen lassen sich wichtige Rückzugsorte schaffen und sichere Wege erhalten. Die folgenden Tipps zeigen, wie sich dein Garten mit nur kleinen Veränderungen igelfreundlich und wildtierfreundlich gestalten lässt.

Durchgänge

Ein Garten reicht Igeln meist nicht aus. Auf ihrer nächtlichen Futtersuche durchstreifen sie mehrere Gärten und wandern in der Nacht bis zu 2 km, männliche Igel auf Partnerinnensuche kommen gar auf 3 km. Damit sie sich sicher bewegen können, nicht stecken bleiben oder gefährliche Umwege über Straßen machen müssen, braucht es Durchgänge im Zaun oder unter der Gartenbegrenzung von mindestens 13 x 13 cm zwischen den Grundstücken - idealerweise an mehreren Stellen.

Mähroboter

Mähroboter sind für Igel besonders gefährlich. Bei Gefahr fliehen sie oft nicht, sondern rollen sich ein oder bleiben regungslos – genau das wird ihnen zum Verhängnis. Am tierfreundlichsten ist es deshalb, ganz auf Mähroboter zu verzichten. Wenn du ihn dennoch nutzt, dann nicht in der Dämmerung oder nachts, im Frühjahr auch tagsüber nur mit großer Vorsicht. Suche den Garten vor jedem Einsatz gründlich ab und verwende den Mähroboter nur unter Aufsicht.

Wildnis

Ein tierfreundlicher Garten darf ruhig etwas natürlicher aussehen. Perfekt aufgeräumte Flächen bieten oft wenig Lebensraum für Tiere. Wenn du für die wilde Ecke etwa ein Drittel deines Gartens naturnah belässt, schaffst du wichtige Rückzugsorte für Insekten und damit auch Nahrung für Igel. Lass dafür alte Pflanzenstängel stehen, im Herbst einen Teil des Laubs liegen und ruhig auch eine wilde Ecke mit Brennnesseln oder Löwenzahn zu.

Hecken

Heimische Sträucher sind für einen tierfreundlichen Garten besonders wertvoll. Sie bieten Schutz, Nahrung und Rückzugsorte für viele Tiere und machen deinen Garten insgesamt lebendiger. Auch Igel profitieren von naturnahen Hecken, denn sie finden dort Schutz und viele Insekten – also ein echtes Festbuffet. Besonders geeignet sind zum Beispiel Weißdorn, Wacholder, Holunder und Pfaffenhütchen.

Wasserstelle

Natürliche Wasserstellen werden immer seltener. Gerade in heißen und trockenen Zeiten ist Wasser für Wildtiere überlebenswichtig. Schon eine einfache Wasserschale im Garten kann viel bewirken und hilft nicht nur Igeln, sondern auch Vögeln, Insekten und vielen anderen Tieren. Stelle dafür eine flache, gut zugängliche Schale auf, wechsle das Wasser regelmäßig und halte die Schale sauber. Wichtig: keine Milch!

Ausstiegshilfen

Swimmingpools und andere Wasserstellen können zur tödlichen Falle werden. Zwar können viele Tiere schwimmen, doch an glatten Rändern finden sie keinen Halt. Deshalb brauchen Pools rutschfeste, stabile und flache Ausstiegshilfen, etwa ein raues Holzbrett mit Querleisten, gut befestigt und möglichst in einer Ecke angebracht. Auch Teiche und Kellerschächte sollten Ausstiegsmöglichkeiten bieten.

Winterquartier

Ein Laub- oder Reisighaufen dient als ungestörter Schlafplätz und schützt vor Kälte, Nässe und Fressfeinden. Schichte Laub zu einem Haufen, lege Zweige oder Reisig dazwischen und stabilisiere ihn oben mit Ästen. Für Frösche, Kröten und Molche eignen sich Steinhaufen. Dafür in einer 30 - 50 cm tiefen Grube an einem schattigen, feuchten Platz Kies oder Sand als Drainage verwenden und darüber große Natursteine locker aufschichten - Hohlräume mit Laub füllen.

Totholz

Ein Haufen aus Ästen, Zweigen und Holzstücken ist ein kleines Naturparadies. Er bietet Käfern, Insekten und vielen Kleintieren Unterschlupf. Davon profitieren auch Igel, denn wo viele Insekten leben, finden sie Nahrung. Schichte einen Totholzhaufen dafür locker und an einem ruhigen Ort im Garten auf. So entsteht mit wenig Aufwand ein wertvoller Rückzugsort für viele Tierarten.

Komposthaufen

Ein Komposthaufen ist nicht nur praktisch, sondern kann auch ein wertvoller Lebensraum sein. Igel nutzen ihn manchmal als geschützten Rückzugsort. Gleichzeitig tummeln sich dort viele Insekten und Kleintiere, die dem Igel als Nahrung dienen. Wer einen Kompost im Garten hat, schafft damit oft ganz nebenbei einen wichtigen Lebensraum. Beim Umsetzen oder Umgraben gilt aber: bitte immer vorsichtig arbeiten, damit sich dort versteckende Tiere nicht verletzt werden.

Laubbläser

Laubbläser und Laubsauger zerstören wertvolle Lebensräume im Garten. Sie entfernen nicht nur Laub, sondern töten auch viele Kleinstlebewesen im Boden und zwischen Pflanzenresten. Für Igel bedeutet das weniger Verstecke, weniger Nahrung und insgesamt schlechtere Lebensbedingungen. In einem tierfreundlichen Garten solltest du deshalb möglichst auf solche Geräte verzichten.

Sandhaufen

Ein Sandhaufen mag unscheinbar wirken, ist für viele Wildbienenarten aber ein idealer Nistplatz. Dieser sollte an einer sonnigen Stelle auf möglichst magerem Sandboden 15-20 cm hoch aufgeschüttet werden. Solche offenen Bodenstellen sind selten geworden und daher besonders wichtig. Auch wenn dieser Tipp Igeln nicht direkt zugutekommt, macht er den Garten insgesamt artenreicher. Und je vielfältiger ein Garten ist, desto wertvoller ist er als Lebensraum.

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    Die längste Igel-Straße Österreichs

    Die längste Igel-Straße Österreichs

    Teilnehmer:

    Gesamtlänge der Gärten: Meter

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      Häufige Fragen

      Die Garten-Vignette erhältst du direkt bei uns im Onlineshop oder beim Empfang im Tierschutzhaus. Sie besteht aus hochwertigem Emaille und ist somit langlebig und Witterungsbeständig.

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      Schreibe uns dazu bitte eine E-Mail mit deinen konkreten Wünschen an gartenvignette@tierschutz-austria.at. 

      Aus der Größe deiner Gartenfläche wird eine geschätzte Länge berechnet. Wir rechnen wir die Fläche mit der Formel Länge = √(2 × Fläche in m²) um. So können unterschiedlich große Gärten besser verglichen und zur Igelstraße zusammengerechnet werden.

      Beispiel: Ein Garten mit 25 m² wird rechnerisch so behandelt, als wäre er ein Quadrat von 5 × 5 Metern. Als Länge wird dann die Diagonale dieses Quadrats verwendet. Diese beträgt rund 7,1 Meter.

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