Hund unter Decke

Petition für ein #SilvesterohneAngst

Lasst uns gemeinsam ins neue Jahr starten, ohne Mensch, Tier und Umwelt zu schaden.

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Jedes Jahr werden in Österreich Unsummen für Silvesterfeuerwerke ausgegeben, dabei schadet dieser nur wenige Minuten andauernde Spaß jährlich aufs Neue Mensch, Tier und Umwelt: Menschen werden durch Feuerwerksköper verletzt und die Krankenhäuser noch zusätzlich belastet, Tiere in Todesangst versetzt und unsere Umwelt wird mit zusätzlichem Müll und Schwermetallen verschmutzt. Weder die Tiere noch unsere Umwelt können sich dagegen wehren. Aber WIR haben gemeinsam die Macht, das zu verändern.

Zum Wohle von Mensch, Tier und Umwelt fordern wir deswegen ein bundesweites Verbot von privaten Feuerwerken in ganz Österreich.

Hilf uns mit deiner Unterschrift

für ein #SilvesterohneAngst

Gründe für ein Feuerwerksverbot:

Für den Menschen:

Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen sind zu Silvester im Dauereinsatz. Die sowieso schon häufig überlasteten Krankenhäuser müssen sich noch zusätzlich um Menschen kümmern, die durch Feuerwerke verletzt wurden. Auch der Feinstaub, der durch Silvesterböller entsteht, kann eine Gefahr für unsere Gesundheit sein. In Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien wurde auch am 1. Jänner 2020 wieder eine Überschreitung des Feinstaubgrenzwerts gemessen [2].

Feinstaub ist gefährlich, da er auf Grund seiner geringen Größe tief in die Lungen vordringt und über einen langwierigen Zeitraum zu Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystem und des Nervensystems führen kann. Besonders gefährdet sind hierbei Kinder, Menschen mit vorgeschädigten Atemwegen und ältere Personen [3].

Für die Umwelt:

Jährlich werden bis zu 1.000 Tonnen Müll durch Knallkörper und Feuerwerksraketen erzeugt [2]. Auch nach dem 1. Jänner befinden sich noch immer Rückstände von Feuerwerkskörpern in der Umwelt. Die Kunststoffstücke können von Tieren gefressen und so zu einer Gefahr für sie werden, oder sie bleiben in der Natur liegen und zerfallen zu schädlichen Mikroplastik. Neben Müll setzen viele Feuerwerksköper nach der Explosion Schwermetalle frei, welche dann in Böden und Gewässer gelangen. [2]

Für die Tiere:

Die Gerüche und das ohrenbetäubende Knallen versetzen Haus- und Wildtiere in extreme Panik, die lebensbedrohlich sein kann. Aufgescheuchte und vom Feuerwerk desorientierte Wildtiere verletzen sich in ihrer Panik leicht. Tiere, die zuhause, auf einer eingezäunten Weide oder im Tierheim gehalten werden, können der Situation nicht entkommen. Für sie bedeutet Silvester extremer Stress. Ein Stress der sich leicht verhindern ließe.

Es gibt Alternativen:

In Zeiten des Klimawandels und massiven Artensterbens ist das Silvesterfeuerwerk, welches eine zusätzliche Belastung für Tier und Umwelt darstellt, nicht mehr zeitgemäß. Außerdem gibt es viele Alternativen, wie z.B. eine Licht- und Wassershow wie in Graz, eine futuristisch anmutende Drohnenparade wie in Seoul, ein Laternenumzug oder die Option, mit einem gemeinsamen Essen oder Filmabend gemütlich ins neue Jahr zu starten.