Intensive Auseinandersetzung mit Bauvorhaben beim Heeresspital.

Das Bauvorhaben beim Heeresspital ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte der Ziesel. Bereits seit einigen Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit diesem Bauvorhaben. Kern des Problem ist, dass sich auf dem Baugrund streng geschützte, heimische Wildtiere befinden: unsere Ziesel.

Unsere Ziesel müssen geschützt werden.

Ziesel sind die am stärksten gefährdeten Tiere in Europa, an der ersten Stelle der Roten Liste. Man könnte sagen: Ziesel sind die heimischen Pandas. Um das ökologische Gleichgewicht nicht weiter zu gefährden und unsere Pflanzen- und Tierwelt für künftige Generationen nachhaltig zu pflegen, ist es unabdingbar, diese (und andere) Tiere zu schützen.

Wir haben in der Causa “Ziesel Heeresspital” seit mehr als einem Jahr verwaltungsgerichtliche Eingaben getätigt und versucht, nach der Aarhus Konvention und als anerkannte Umweltorganisation Parteistellung in diesem Verfahren zu erlangen, sowie die Bescheide der MA 22 und der MA 37 mit Nachdruck beeinsprucht. Letztendlich wurde uns die Parteistellung abgesprochen. Dabei ist Österreich schon lange säumig die Aarhus Konvention umzusetzen, sodass diese von Verwaltungsgerichten direkt angewendet werden kann.

In zahlreichen Presseaussendungen haben wir zu dem Thema Stellung bezogen und die Politik mehrfach gebeten, einen gemeinsamen Dialog zu starten. Artenschutzkonventionen sollen nicht zur als Zierde dienen, sondern auch eingehalten werden. Hier sind einige unserer Aussendungen zur Thematik aufgelistet:

Wir sind selbstverständlich für einen modernen Wiener Wohnbau. Aber im Falle der Ziesel ist die Vorgangsweise empörend, weil sie Tieren nachweislich Schaden zufügt und weil nicht einmal ein von uns angestrengtes Verwaltungsverfahren bzw. dessen Ergebnis abgewartet wird. Offenbar sollen vollendete Tatsachen geschaffen werden, bevor eine rechtsstaatliche Beurteilung wirksam werden kann.