Erholungsgebiet Hörndlwald wird nicht verbaut.

Wichtiger Etappensieg für den Tier- und Naturschutz: Das Erholungsgebiet Hörndlwald in Wien bleibt nun doch eine Grünoase und wird nicht verbaut. Dort sollte eine Art Reha-Zentrum entstehen. Als anerkannte Umweltorganisation setzen wir uns bereits seit Herbst 2016 gegen den Bau ein. Mit Erfolg.

Spät, aber doch…

Der Bestandsvertrag mit der Betreiberfirma wurde nicht verlängert, eine Rückwidmung des gegenständlichen Bereiches in Grünland im Sinne des Naturschutzes soll kommen. „Wir leben in einer Zeit des Klimawandels, des Umweltschutzes. Da ist kein Platz dafür, unnötigerweise alte Bestände von Bäumen zu fällen und Lebensräume einer Artenvielfalt zu zerstören“, sagt unsere Präsidentin Madeleine Petrovic.

Der Hörndlwald ist seit 1973 ein flächiges Naturdenkmal. Nach den Naturschutz-Leitlinien des Netzwerkes Natur Hietzing aus dem Jahr 2002 ist der Hörndlwald Lebensraum prioritär bedeutender und streng geschützter Pflanzen (einer der letzten Eichenwälder) und Tierarten (Goldschakal, zehn verschiedene Spechtarten, Juchtenkäfer, Hirschkäfer, Zwergadler, weit über 60 Vogelarten, etwas 40 Libellenarten, ebenso viele Schmetterlingsarten).